Stress und Sorgen

Für viele ist die momentane Situation wahrscheinlich in irgend einer Form neu. Die einen haben eh schon von zuhause gearbeitet, für andere ist es eine krasse Umstellung. Für mich persönlich bedeutet das Uni-Leben von zuhause aus irgendwie mehr Stress, man kann sich nicht mehr so leicht in Gruppen treffen, da immer jemand technische Probleme hat, die Bib ist auch nicht zugänglich und so kann man sich nicht einmal dort zwingen zu lernen. Zu all dem kommen viele Professoren mit den Online-Vorlesungen nicht zurecht. Alles in allem ist es halb so wild, aber doch stresst mich das ganze mehr als das „normale“ Semester es eh schon getan hätte.

Auch wenn ich in der Bibel jetzt nicht direkt ein Kapitel mit der Überschrift „Stressbewältigung“ gefunden habe, so denke ich doch, dass es ein paar Bibelstellen gibt, die weiter helfen können. Nehmen wir zum einen mal Matthäus 11,28-29.

28 Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben. 29 Vertraut euch meiner Leitung an und lernt von mir, denn ich gehe behutsam mit euch um und sehe auf niemanden herab. Wenn ihr das tut, dann findet ihr Ruhe für euer Leben.

Matthäus 11, 28-29 HFA

Diese Bibelstelle zeigt uns erstmal einen generellen Umgang mit den Lasten unseres Lebens. Dazu gehört dann wohl auch Stress, sei es wegen der Uni, Schule, Arbeit, Beziehungen oder sonst etwas. Wir können alles vor Gott bringen, von ihm lernen und bei ihm Ruhe finden. Gott sieht nicht auf dich herab wenn du irgendwie Mist gebaut hast oder wenn du mit etwas nicht klar kommst, das für andere ein Klacks wäre. Er ist einfach mal da für dich! Im Philipperbrief finden wir noch eine andere Aussage über Sorgen und den Umgang mit ihnen:

6 Macht euch keine Sorgen! Ihr dürft in jeder Lage zu Gott beten. Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm! 7 Dann wird Gottes Friede, der all unser Verstehen übersteigt, eure Herzen und Gedanken bewahren, weil ihr mit Jesus Christus verbunden seid. 8 Schließlich, meine lieben Brüder und Schwestern, orientiert euch an dem, was wahrhaftig, vorbildlich und gerecht, was redlich und liebenswert ist und einen guten Ruf hat. Beschäftigt euch mit den Dingen, die auch bei euren Mitmenschen als Tugend gelten und Lob verdienen.

Philipper 4, 6-8

In Philipper wird weiter darauf eingegangen, was passiert, wenn wir denn dann unsere Sorgen zu Gott bringen: Er gibt uns inneren Frieden! Das ist etwas, nach dem sich in der heutigen Zeit echt viele Leute sehnen und wir haben die Möglichkeit es anzunehmen. Ziemlich cool oder? Viel zu oft halte ich mich selber mit unnötigen Dingen zurück und wundere mich dann, dass es nicht so glatt läuft. Lasst uns Philipper 4 Vers 8 zu Herzen nehmen und uns an den Dingen orientieren, die wirklich wichtig sind.

Jesus ist als Mensch auf die Erde gekommen, hat alle Leiden durchlebt die es gibt und ist trotzdem fehlerlos geblieben. Was für ein krasser Typ! Ich kann nicht behaupten, dass ich schon einmal so gestresst war, dass mein Schweiß wie Blutstropfen auf die Erde viel (Siehe Lukas 22,44). Trotz all dem hat auch er, welcher wusste, dass er demnächst sterben wird, Gott weiter angebetet und dazu auch noch die Aussage getroffen, dass Gottes Wille geschehe und nicht seiner.

Ich will damit nicht sagen, dass auf deinen Stress jetzt deine Kreuzigung auf dich wartet. Ich will damit sagen, dass es nicht den Hauch einer Chance gibt, dass deine Sorgen zu groß oder zu klein für Gott sind. Komm zu ihm, wie bei Jesus wird er am Ende auch bei dir alles gut machen. Und neben Gott gibt es noch uns als Jugend die für dich da sein will. Wenn du persönlich momentan Stress oder Sorgen hast, über die du reden möchtest, dann melde schreibe mich gerne an. Ich rede gerne mit dir und leite dich gerne auch weiter. (01725994029)

In diesem Sinne werte Weggefährten, Friede geht raus. Euer Marsel.

PS: Ihr könnt auch gerne in die Comments schreiben was euch stresst, dann kann man dafür beten 😉

Eine Antwort auf „Stress und Sorgen“

  1. Boah, ich kann das mit der Uni echt verstehen. Es ist voll anstrengend, den ganzen Tag in den Bildschirm zu gucken.
    Danke für deine Verse, der Jesus-Vergleich ist klasse 😀

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